NACH WELCHEN
REGELN LÄUFT DAS AB?

Systemabgrenzung Worum geht’s hier eigentlich?

Variablensatz Entwickeln einer Systemsprache

Kriterienmatrix Sind alle Bereiche erfasst?

Wirkungsgefüge Welche Variablen sind vernetzt?

Einflussmatrix Welche könnten sich vernetzen?

Rollenverteilung Welche Variable hat welche Aufgabe?

Teilszenarien und Simulation Was passiert, wenn … ?

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Ihr System und Ihr konkretes Ziel (Verbesserung der Motivation der Mitarbeiter in einem Unternehmen, eine strittige Verkehrsberuhigung, die Schule mit dem Wunsch besserer Kooperation, eine Gemeinde mit dem Wunsch größerer Bürgernähe, …) stehen im Mittelpunkt der Betrachtung.
 
Gemeinsam entwickeln wir ein Systemmodell mit den links aufgeführten Werkzeugen und kombinieren dabei Ihre besondere Fach- und unsere Methodenkenntnis. Den Kern des Verfahrens bilden dabei die das System beschreibenden Elemente (Variablen) sowie die Beziehungen zwischen ihnen.

Auf das Beispiel einer Schule bezogen wären dies Begriffe wie "Motivation der Eltern", "Qualität der Lehrmittel" oder auch "Leistungsfähigkeit der Schüler".

Die Entwicklung der für alle Beteiligten selben Modellsprache ist einer der wesentlichen Grundsätze, die das Verfahren von Prof. Vester so erfolgreich machen: Die Workshops sind deshalb trotz u. U. zunächst erheblich divergierender Interessen konfliktarm.

Bei der Verknüpfung der Variablen lassen sich bereits erstaunlich viele innovative Gedanken entwickeln und bisher unbekannte Einzelbeziehungen und Wirkungsgeflechte werden transparent. Oft sind die Beteiligten dabei erstaunt, wie neu ihnen viele Gedanken über ihr eigenes System sind.

Die anschließende Analyse des Modells lässt den spezifisch kybernetischen Charakter der Variablen erkennen und Rückschlüsse darauf zu, welche Möglichkeiten der Systemsteuerung (aktive Variablen), welche Gefahren und Chancen (kritische Variablen), welche Beobachtungsmöglichkeiten (reaktive Variablen) und welche dämpfenden Eigenschaften (puffernde Variablen) das System aufweist. Es wird für das Gesamtsystem erkennbar, wie stabil und elastisch (fehlertolerant) es ist und wo seine Stärken und Schwächen liegen.

Eine Überführung in eine Computersimulation erlaubt anschließend das interaktive Üben am Modell, also die Betrachtung der Systemdynamik.