LEISTUNGEN
MODUL 1
Titel: Möglichkeiten und Grenzen des vernetzten Denkens.
Dauer: ca. 1,5 Stunden.
Form: Vortrag.
Ziel: Dem interessierten Plenum werden Einblicke in bzw. an die besonderen Aufgaben beim Handeln in komplexen Systemen angepassten Denkstrukturen und Kreativitätstechniken gegeben.
Faszination Komplexität – Die Entwicklung des Systembegriffs – Der Denkansatz der Vesterschen Biokybernetik – Übertragbarkeit der Erkenntnisse der Biokybernetik auf Organisationen – Systemisch Denken, Üben und Handeln („Wider die schnelle Lösung“) – Die „Optimale“ Vernetzung (Wider den Vernetzungswahn) – Der nächste Bewusstseinsschritt der Menschheit – Die Zukunft bestimmt die Gegenwart (und auch die Vergangenheit!).
MODUL 2
Titel: Grundlagen des vernetzten Denkens.
Dauer: ca. 8 Stunden.
Form: Seminar – Übungen – Beispiele – Filme – Diskussion.
Ziel: Die Grundlagen der Denk- und Planungstechnik des „Vernetzten Denkens“ werden deutlich.
Der Systembegriff – Das Systemmodell – Was ist Komplexität? – Das besondere Verhalten komplexer Systeme – Chancen komplexer Systeme – Schwierigkeiten der Steuerung komplexer Systeme – Das vernetzte Denken als Grundlage systemischen Handelns – Systemisch handeln, aber wie?
MODUL 3
Titel: Das Sensitivitätsmodell Prof. Frederic Vester.
Dauer: ca. 6,5 Stunden.
Form: Vortrag/Seminar – Beispiele – Filme – Diskussion.
Ziel: Das Verfahren von Prof. Vester und die Hintergründe verstehen.
Die Analysemethode von Prof. Frederic Vester und daraus abgeleitete Verfahren – Bestandteile des Sensitivitätsmodells: Systemabgrenzung, Variablensatz, Kriterienmatrix, Einflussmatrix, Rollenverteilung, Wirkungsgefüge, Teilszenarien, Simulation, Biokybernetische Bewertung – Besonderheiten des Verfahrens: Rekursivität – Vom Ganzen zum Detail – Die Entwicklung der an das System angepassten und interdisziplinären Sprache – Diskurs anstelle Diskussion/Disput – Mustererkennung – Die biokybernetischen Grundregeln.
MODUL 4
Titel: Durchführung einer sachbezogenen Sensitivitätsanalyse.
Dauer: 1 Tag Vorbesprechung mit Auftraggeber, 2 – 5 Tage Workshop.
Form: Moderierter Workshop.
Ziel: Die Teilnehmer entwickeln das für ihre Fragestellung maßgebliche Systemmodell über alle Stufen des Vesterschen Verfahrens und verstehen damit ihr System neu und von einer ganz anderen Seite.
Es entstehen kreative Ideen für Detail-, aber auch übergeordnete Lösungen und angepasstes Handeln wird ansatzweise geübt.
Die Projektgruppe, bestehend aus den am Modellbildungsprozess für eine konkrete Aufgabenstellung (bspw. Reduzierung von Gewalt an einer Schule) zu beteiligenden Personen (bspw. Lehrer, Schüler, Hausmeister, Rektor, Schuldezernent, Eltern, …), entwickelt, moderiert durch HEBEWERK, das Systemmodell. HEBEWERK organisiert dabei alle für den Verfahrensablauf erforderlichen Grundlagen (Seminarorganisation, Moderation, Terminabstimmungen, interne Dokumentation des Arbeitsfortschrittes) und leitet die Workshops. Die Auswertung und Darstellung der Ergebnisse erfolgt durch die Beteiligten selbst.
MODUL 5
Titel: Systemische Auswertung des Moduls 4.
Dauer: Je nach Aufgabenstellung.
Form: Während der Durchführung des Moduls 4 erfasst HEBEWERK die Teil- und Zwischenergebnisse und wertet diese, auf Wunsch unter Beteiligung einzelner Personen der Projektgruppe oder des Auftraggebers, unter systemischen Gesichtspunkten aus und erstellt eine Expertise.
Ziel: Die Ergebnisse der systemischen Betrachtung inkl. der während des Prozesses ermittelten Lösungsansätze werden systematisch erfasst, systemisch ausgewertet und in einer Expertise dargestellt.
MODUL 6
Titel: Veröffentlichung der Ergebnisse aus Modul 5.
Dauer: Nach Aufgabenstellung.
Form: Die Ergebnisse des Moduls 5 werden zur Verwendung als Fachveröffentlichung durch HEBEWERK zusammengefasst und aufbereitet.
Ziel: Angemessene wissenschaftliche Darstellung der Untersuchungsergebnisse im jeweils gewünschten Medium.
MODUL 7
Titel: Vorlesungsreihe „Vernetzt Denken“.
Dauer: 2 Semester mit je 2 Semesterwochenstunden Vorlesung und 2 SWS Übung.
Form: Inhalte Module 1 – 5 in vertiefter Form (Modul 4 als Übung).
Ziel: Etablierung der Methode des vernetzten Denkens im Rahmen längerfristiger Ausbildung.
MODUL 8
Titel: Begleitung der Organisationsentwicklung.
Dauer: Erstmalig und dann wiederkehrend im Rhythmus von 3 Monate.
Form: Inhalte der Module 1 – 5, zusätzlich Pflege des erstellten Systemmodells in zyklisch tagenden Projektgruppen.
Ziel: Entwicklung eines oder mehrerer Systemmodelle für die Organisation, Begleitung der Entwicklung und Anpassung der sich real verändernden Parameter im Modell, Nutzung der prognostizierenden
Möglichkeiten zukünftiger Systementwicklungen.